Stephanie Stein
RUN RUN RUN
18. Januar – 3. März 2024

Die Künstlerin Stephanie Stein entwickelt für den Kunstraum München eine Einzelausstellung unter dem Titel RUN RUN RUN mit neuen ortsspezifischen, postminimalistischen Arbeiten. Als zeitlose Zeichen wirken sie wie Relikte oder architektonische Fragmente und eröffnen Bezüge zu anthropologischen und kulturgeschichtlichen Themen sowie Natur und Kosmos. Damit knüpfen sie an elementare Fragen der Ontologie und Metaphysik an.

Finissage und Buchpräsentation
Samstag, 2. März 2024

Kunstraum München
Holzstraße 10 Rgb.
Mittwoch bis Sonntag, 14–19h
ON WAVES
Eine Radioshow
Abschlussinszenierung an der Otto Falckenberg Schule von Sascha Malina Hoffmann

Zwischen Features über revolutionäre Guerilla-Radiosender und Popsongs erzählt „On Waves“ assoziativ und poetisch von Sound- und Meereswellen, vom white noise beim Umschalten des Kanals und davon, wie wir miteinander in Beziehung treten.

Regie: Sascha Malina Hoffmann
Bühne und Kostüm: Seongji Jang Team | Licht: Florian Limmer | Ton: Markus Bührend
Mit: Dara Lalo, kairo fumilayo edward, Nadège Meta Kanku und Sindi Zeneli

23. Februar 2024, 20 Uhr (Premiere)
Weitere Vorstellungen: 24. und 25. Februar 2024 und im Mai 2024

Münchner Kammerspiele
Werkraum, Hildegardstraße 1
PENIS – EINE UMARMUNG

„ChatGPT, bitte schreibe ein Theaterstück für zwei Frauen über ihre Beziehung zu Männlichkeit. Der Titel ist Penis – eine Umarmung. Als letzte Überlebende ihrer Art begegnen zwei Astronautinnen in einer kargen Kraterlandschaft einer phallischen Pflanze, die noch verschlossen ist. Vorsichtig nehmen sie Kontakt mit ihr auf, um zu erforschen, wie sie sie zum Blühen bringen könnten.“
ChatGPT: „Es tut mir leid, aber als KI-Sprachmodell kann ich kein Theaterstück über ein Thema erstellen, das unangemessen und beleidigend ist. Ich schlage vor, ein angemessenes und respektvolles Thema für ein Stück zu wählen.“

Penis – eine Umarmung ist eine musikalische Landung auf dem Mond der Männlichkeit, voller Empathos, Eros und vielen innerlich gekippten Ramazottis.

Künstlerische Leitung und Spiel:
Ines Hollinger, Lucy Wirth
Musik: Tom Schneider | Kostüm: Victoria Dietrich | Bühne: Janina Sieber | Licht: Charlotte Marr |
Technik: Andreas Kern | Outside Eye: Patrick Nellessen

HOCHX
Theater und Live Art München e.V.
Entenbachstraße 37

09 Sa., 20.00 Uhr (Premiere)
10 So., 16.00 Uhr
11 Mo., 20.00 Uhr

Foto: © Victoria Dietrich
KAFKA 7/24
Dokumentarisch-fiktive Performance des 1. Deutsch-tschechischen Kabaretts Das Thema - To téma

Das Prager Performance-Kabarett Das Thema - To téma hat sich der Herausforderung gestellt, Franz Kafka mal ganz anders zu erforschen. Im tückischen Labyrinth der Klischees und aller möglichen Auslegungen gehen die Schauspieler:innen ihren ganz persönlichen Weg durch Fragmente und Fakten aus Kafkas Texten, seinen Briefen, Tagebüchern und seinem Leben. Mit Leichtigkeit und Humor eröffnen sie den Zugang zu einem der wichtigsten europäischen Autoren neu, um dann mit abrupter Ernsthaftigkeit, bei der einem das Lachen im Hals stecken bleibt, das Publikum zur Reflexion über den eigenen Blick auf Kafka und sein Werk zu führen.

9. April 2024
Gasteig HP8 - Saal X
Hans-Preißinger-Str. 8,
München

Foto: © Vojtech Polák
KÜNSTLERFREUNDE. AUGUST GAUL UND ERNST BARLACH
Ausstellung
05.05.2024 – 08.09.2024
Ernst Barlach Stiftung Güstrow

Ernst Barlach (1870–1938) und August Gaul (1869–1921) gelten als zentrale Wegbereiter der künstlerisch-ambitionierten Bildhauerei des deutschen Expressionismus. Ihre freundschaftliche Verbundenheit und die Parallelen in ihren Œuvres wurden bislang weder wissenschaftlich untersucht noch in einer Ausstellung vor Augen geführt. Der Ernst Barlach Stiftung in Güstrow war es ein besonderes Anliegen, diese Forschungslücke zu schließen und die Ergebnisse in einer Ausstellung zu präsentieren.
Barlach, dessen Fokus auf metaphorisch-archetypischen Menschendarstellungen lag, und Gaul, der die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Tier favorisierte, verbindet eine spezifische Formensprache, die der Verknappung der Grundform und einer Reduktion der Details folgt.

In der Ausstellung wird anhand von markanten grafischen und plastischen Arbeiten der Werdegang beider Künstler nachgezeichnet. Fragen nach der Ausbildung, nach der gegenseitigen Einflussnahme und nach den konkreten künstlerischen Prozessen der Formfindung stehen im Zentrum. Sie werden in der Präsentation und Zusammenstellung exemplarisch ausgewählter Kunstwerke augen- und sinnfällig beantwortet. Besondere Aufmerksamkeit gilt daneben auch der für beide Bildhauer wichtigen Beziehung zum Berliner Kunsthändler Paul Cassirer (1871–1926), der für die Verbreitung der Werke der Bildhauer-Freunde sorgte.

Ernst Barlach Stiftung Güstrow
Atelierhaus, Ausstellungsforum und Graphikkabinett
Heidberg 15, Güstrow

Foto: August Gaul, Hamster, 1917 © Kai Jakob, Städtische Museen Hanau
STADT DER FOTOGRAFINNEN. FRANKFURT 1844 – 2024
Ausstellung
29. Mai 2024 – 22. September 2024
Historisches Museum Frankfurt

Wie nur wenige europäische Großstädte zieht Frankfurt seit Erfindung der Fotografie Fotografinnen und Fotokünstlerinnen an, die auf die Fotopraxis und -theorie national wie international großen Einfluss nehmen. Bedeutende Namen der Fotogeschichte sind eng mit Frankfurt verbunden: Ella Bergmann-Michel, Gisèle Freund, Ilse Bing, Abisag Tüllmann, Mara Eggert und Barbara Klemm.
Frankfurts Entwicklung zur modernen Großstadt seit der Industrialisierung ist verzahnt mit der technischen Entwicklung des Mediums Fotografie, aber auch mit der gesellschaftlichen wie künstlerischen Emanzipationsgeschichte von weiblichen Fotografinnen.
Die Ausstellung wird etwa 40 Fotografinnen und Fotokünstlerinnen mit zentralen Werkgruppen präsentieren. Die Wirkungsfelder dieser Protagonistinnen decken alle Genres des fotografischen Mediums ab, vom Bildjournalismus über die Architektur-, Mode-, Porträt- und Theaterfotografie bis hin zu künstlerischen Fotokonzeptionen. Viele, in ihrer Zeit bekannte Fotografinnen sind bisher kaum öffentlich gewürdigt worden. Im Historischen Museum Frankfurt (HMF) wird deshalb die gesamte Sonderausstellungsfläche von 1.000 m² für diese Werkschau mit rund 450 Exponaten bespielt.

Foto: Ilse Bing: Selbstporträt der Fotografin, Frankfurt 1931 © Historisches Museum Frankfurt



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