JÖRG HUBE
»Lieber ein Spatz in der Freiheit als ein Pfau im Zoo«
Veranstaltungsreihe zum 10. Todestag
14. Juni bis 21. Juli 2019
im Fraunhofer in München

Parallel dazu findet eine Foto- und Plakatausstellung im Fraunhofer statt. Fotografien von Thomas Dashuber, Oda Sternberg, Volker Derlath und Dieter Schnöpf.

Programmgestaltung: Beppi Bachmaier, Tristan Berger

Geboren in Neuruppin (Brandenburg) wuchs Jörg Hube, Schauspieler, Regisseur und Kabarettist, in Dießen am Ammersee und in München auf. Jörg Hube mischte sich ein und mischte krachend mit; er spielte den versifften Hallodri und den Minister, den Goldkettchenzuhälter und den Vorstadtrevoluzzer; war braver Beamter, Familienvater und skrupelloser Unternehmer – kein Charakter war ihm fremd, kein Dialekt war vor ihm sicher und keine Facette der Schauspielkunst: vom Himmel durch die Welt zur Hölle. Und zwischendurch war er brüllender Radioreporter, Schauspielschul-Direktor, Theaterregisseur. Und immer wieder Kabarettprogramme, wobei ihn sein Zorn von Mal zu Mal in dunklere Tiefen und weiter ausufernde Monologe trieb: »Ich weiß, der ›Herkasperl‹ ist a Stund zu lang, aber ich streich keine Minute!«

Programm:
www.fraunhofertheater.de
www.fraunhofertheater.de/files/admin/downloads/programm_joerg_hube.pdf

Karten:
Theater im Fraunhofer, Tel.: 089 / 26 78 50
E-mail: info@fraunhofertheater.de
Fraunhoferstraße 9, 80469 München

Fotografie: © Thomas Dashuber

silicon delphi
Reise ins Herz der Zeit
raststättentheater

„In dem Film Zurück in die Zukunft fliegen die mit nem Auto in verschiedene Zeiten. Und man sieht immer diesen jungen, hibbeligen Marty McFly über den Bildschirm hüpfen, gespielt von Michael J. Fox. Als der Film 1985 gedreht wird, ist er 24 Jahre alt. Und wir sitzen jetzt in der Zukunft, 2019 und sehen den jungen Michael J. Fox und wissen seine Zukunft. Er wird nämlich 7 Jahre später an Parkinson erkranken. Und man sitzt vor dem Bildschirm und möchte ihn irgendwie warnen. Aber er hört einen nicht. Man sagt immer wieder: Michael, schau mich doch mal an. Und er bestellt sich einfach ne Pepsi und ignoriert einen.“

In silicon delphi kreist das Theaterkollektiv raststättentheater gemeinsam mit dem Videokünstler Martin Mallon und der Musikerin Theresa Loibl um unser Zeitempfinden, die Angst vor dem Tod und das Verlangen, die Zukunft zu kontrollieren.

Mit: Alexandra Martini, Isabel Neander, Jakob Roth | Musik: Theresa Loibl | Video: Martin Mallon | Bühne: Katrin Siebeck

HochX Theater und Live Art
Entenbachstr. 37, München

19.07. | 20 Uhr
20.07. | 20 Uhr
21.07. | 20 Uhr

Karten 14 | 9 €
http://theater-hochx.de/silicon-delphi.html

Fotografie: © raststättentheater

MÜNCHNER SCHICHTEN
Die komplette erste Staffel
Wiederaufnahme im HochX - Spielzeitfinale

In der 80er Jahren waren Helmut Dietls „Münchner Geschichten“ Straßenfeger. Seitdem hat sich die Stadt massiv verändert. Wie und was kann man heute über sie erzählen? Das untersuchen in der Theaterserie „Münchner Schichten“ die Autor/innen Raphaela Bardutzky, Barbara Te Kock, Benno Heisel und Theresa Seraphin, Amahl Khouri, Andreas Kohn, Leander Steinkopf und Jan Geiger. Jede Folge hat ihren eigenen Fokus, der sich auf einen spezifischen sozialen und politischen Aspekt des Münchner Stadtlebens richtet. In der Gesamtschau entsteht ein Reigen verschiedener Genres, Perspektiven und Geschichten, getragen von einem großen, sich stets verändernden Ensemble.

Alle acht Episoden, die ursprünglich an verschiedenen Orten aufgeführt wurden, sind an einem Tag und an einem Ort zu sehen. Binge-Watching mit der Möglichkeit zum Kommen und Gehen. Ein bisschen Sommerfest, ein bisschen szenische Lesung, ein bisschen ganz großes Theater, eine Menge Schichten.

Mit: Anastasia Papadopoulou, Martin Müller, Mira Mazumdar, Ines Hollinger, Diana Marie Müller, Burchard Dabinnus, Henriette Schmidt, Susanne Schröder, Agnes Decker, Helmut Dauner, Ursula Berlinghof, Franz Furtner, Patrick Nellessen, Janisha Jones | Einrichtung für die Bühne: Benno Heisel | Ausstattung: Christine Gebhardt, Theresa Scheitzenhammer | Dramaturgie: Theresa Seraphin, Barbara te Kock, Raphaela Bardutzky, Benno Heisel | Regieassistenz: Angelika Endres | Regie der Originalfolgen: Annalena Maas, Kevin Barz, Clara Hinterberger

HochX Theater und Live Art
Entenbachstr. 37, München

Samstag 27.07.2019 | 16 Uhr
Dauer: 7 Stunden mit 3 Pausen und Imbiss

Karten 25 | 15 €
http://theater-hochx.de/muenchner-schichten.html

Fotografie © HochX

ABSOLUTE GIGANTEN
Schauspiel
Nach dem Film von Sebastian Schipper

Floyd hat beschlossen zur See zu fahren – ganz zum Leidwesen seiner besten Freude Walter und Ricco. Aber an ihrem letzten gemeinsamen Abend wollen sie diesen unaufhaltsamen Abschied noch für 24 Stunden vergessen. Sie tauchen ab in das Nachtleben der Großstadt, um sich noch einmal zu spüren, bevor es heißt erwachsen zu werden.
Vor 20 Jahren drehte Sebastian Schipper mit „Absolute Giganten“ einen Kultfilm und setzte seinen Darstellern ein filmisches Denkmal. 2019 findet die Geschichte ihren Weg auf Theaterbühne des Zentraltheaters.

Regie: Lea Ralfs
Mit: Sandro Kirtzel, Franz-Xaver Zeller und Nicolas Wolf

Zentraltheater München
Paul-Heyse-Straße 28, 80336 München
Tel: +49 89 30659486
Mail: info@zentraltheater.de

17.09.2019, 20.00
18.09.2019, 20.00
02.10.2019, 20.00
09.10.2019, 20.00

Karten: 15 € / 10 €

Geförderte Publikationen,
eben erschienen:
Eva Dolezel
Der Traum vom Museum.
Die Kunstkammer im Berliner Schloss um 1800 – eine museumsgeschichtliche Verortung.
Dissertation
Gebr. Mann Verlag, Berlin 2019
















Claudia Denk (Hrsg.)
Valenciennes' Ratgeber für den reisenden Landschaftsmaler. Zirkulierendes Künstlerwissen um 1800.
Deutscher Kunstverlag Berlin, München 2019


Roland Meyer
Operative Porträts
Eine Bildgeschichte der Identifizierbarkeit von Lavater bis Facebook
Dissertation
Reihe Konstanz University Press
Wallstein Verlag Göttingen















Romana Sammern und Tanja Hinterholz (Hg.)
Geisteswissenschaftliche Spaziergänge.

Mit Beiträgen von Dieter Blume, Gerd Giesler, Andrea Gottdang, Alois Halbmayr, Sophie Jugie, Manfred Kern, Christin Losta, Arnold Nesselrath, Ingrid Paus-Hasebrink, Christian Sauer, Christine Sauer, Eckhard Schinkel, Heinrich Schmidinger, Justin Stagl, Katja Sporn, Christoph Martin Vogtherr,
Friederike Wille.
Festschrift für Renate Prochno-Schinkel
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg 2019












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