DER NERVAL-GOETHE-PREIS

Das Goethe-Institut Paris, die DGLFLF (Délégation Générale à la Langue Française et aux Langues de France), die Sorbonne und die Richard Stury Stiftung verleihen gemeinsam
den Nerval-Goethe-Preis für literarische Übersetzungen aus dem Deutschen ins Französische.

Der Nerval-Goethe-Preis geht in diesem Jahr an Stéphanie Lux für ihre Übersetzung des Romans "Katie" von Christine Wunnicke, die 2018 bei den Éditions Chambon erschien.

Die Preisverleihung fand am 29. September 2020 im Hôtel de Beauharnais, der Residenz des deutschen Botschafters in Paris, statt.

Mit dem Nerval-Goethe-Preis wird nicht nur eine herausragende literarische Übersetzung vom Deutschen ins Französische, sondern auch das Gesamtwerk eines Übersetzers oder einer Übersetzerin gewürdigt. Der Preis wird ab 2018 alle zwei Jahre in Paris verliehen. Er ist mit 8.000 Euro dotiert.

Die Jury des Nerval-Goethe-Preises setzt sich zusammen aus Claire de Oliveira (Vorsitzende), Bernard Banoun, Oriane Jeancourt, Françoise Toraille und Sacha Zilberfarb.

Weitere Informationen unter:
https://www.goethe.de/ins/fr/de/kul/sup/ngp.html

Fotografie: © Goethe-Institut

MESSY HISTORY LESSONS
Abschlussprojekt des 4. Jahrgangs Regie der Otto Falckenberg Schule
Inszenierung: Caroline Kapp (ehemalige Stipendiatin der Richard Stury Stiftung)

„Messy History Lessons“ versteht sich als dreiteilige Arbeit, bestehend aus einem analogen Report, einer digitalen Skizze für das Internet sowie einer performativen Umsetzung auf der Theaterbühne. Caroline Kapp schließt ihr Regiestudium an der Otto Falckenberg Schule München mit diesem Projekt ab. Zusammen mit ihrem Team untersucht sie Leerstellen der Erinnerungsarbeit weiblicher* Geschichtsschreibung. Sie fragen sich, wie Körper im Theater zu Trägern von Erinnerungen werden können und erschaffen eine Archäologie des Unsichtbaren. Fünf Frauen* beschließen die linearen Fäden der Geschichtsschreibung zu kappen und nach den Spuren einer möglichen, aber vergessenen Zukunft zu suchen.

Report:
Der analoge Report kann unter messy_history@free.de angefordert werden.

Digitale Skizze:
Sie ist online verfügbar:
https://vimeo.com/410529614

Bühne:
Premiere am 2.10.2020 um 20 Uhr im Schwere Reiter München, Dachauer Straße 116
Weitere Vorstellungen am 3.10. um 17 und 21 Uhr
Karten: 9 Euro / ermäßigt 6 Euro,
ab 15. September über www.schwerereiter.de

MIT Marie Bloching, Sina Dresp, Shirin Eissa, Daniela Gancheva, Kira Kayembe BÜHNE Teresa Häußler KOSTÜM Cordula Schieri TON Florian Wulff LICHT Joannis Murböck BILDGESTALTUNG Laura Kansy VIDEO Kristina Kilian und Camille Tricaud VIRTUELLE ANIMATION Muschirf Shekh Zeyn
ASSISTENZ Jan Grosfeld DRAMATURGIE Manon Haase Laura Mangels

Fotografie: © Caroline Kapp


Geförderte Publikationen,
eben erschienen:
Stefanie Dufhues
Fotografie konstruierter Sichtbarkeit.
Bildpraxis der Mikrofotografie von den ersten Versuchen bis ins 20. Jahrhundert.
Dissertation.
Wilhelm Fink Verlag, 2020

















Arne Reinhardt
Reproduktion und Bild.
Zur Wiederholung und Vervielfältigung von Reliefs in römischer Zeit.
Dissertation.
Reihe: Monumenta Artis Romanae, Band 41
Reichert Verlag Wiesbaden 2020
















Lars Zieke
Natur und Mimesis.
Visualisierungen des Atmosphärischen in der religiösen Malerei Venedigs und Mailands um 1500.
Dissertation
Reihe: Studi. Schriftenreihe des Deutschen Studienzentrums in Venedig, Band 19
Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 2020

















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