Käthe Kollwitz und das Theater
Sonderausstellung vom 21. Februar bis 3. Mai 2026
im Schloss Charlottenburg Berlin
„Die ‚Penthesilea‘ haben wir noch nicht gesehen“
Das Käthe-Kollwitz-Museum zeigt an seinem neuen Sitz im ehemaligen Theatergebäude des Schlosses Charlottenburg die Sonderausstellung „Käthe Kollwitz und das Theater“. Mit Verweis auf die Geschichte dieses Standorts, der selbst eine bewegte Vergangenheit aufweist, rückt ein bislang vernachlässigtes Thema in Leben und Werk von Käthe Kollwitz in den Fokus: die Theateraffinität der Künstlerin und ihrer Familie.
Neben den Arbeiten von Käthe Kollwitz, die mit dem Thema Theater verflochten sind, werden Werke von Ernst Barlach, Lovis Corinth, Georg Kolbe, August Macke, Max Liebermann, Ernst Oppler und Emil Orlik gezeigt. Programmhefte, Plakate und Theaterzettel visualisieren zudem das reiche Berliner Theaterleben in den Jahrzehnten um 1900. Die Ausstellung mit über 100 Exponaten von 17 internationalen Leihgebern präsentiert neuste Forschungsergebnisse und führt die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen darstellender und bildender Kunst in den Werken von Käthe Kollwitz und Künstlerkollegen vor Augen.
Es erscheint ein Katalog mit über 200 Abbildungen im Verlag Schnell und Steiner, Regensburg.
Käthe-Kollwitz-Museum Berlin
Spandauer Damm 10
14059 Berlin (Charlottenburg)
© Käthe-Kollwitz-Museum Berlin
Sonderausstellung vom 21. Februar bis 3. Mai 2026
im Schloss Charlottenburg Berlin
„Die ‚Penthesilea‘ haben wir noch nicht gesehen“
Das Käthe-Kollwitz-Museum zeigt an seinem neuen Sitz im ehemaligen Theatergebäude des Schlosses Charlottenburg die Sonderausstellung „Käthe Kollwitz und das Theater“. Mit Verweis auf die Geschichte dieses Standorts, der selbst eine bewegte Vergangenheit aufweist, rückt ein bislang vernachlässigtes Thema in Leben und Werk von Käthe Kollwitz in den Fokus: die Theateraffinität der Künstlerin und ihrer Familie.
Neben den Arbeiten von Käthe Kollwitz, die mit dem Thema Theater verflochten sind, werden Werke von Ernst Barlach, Lovis Corinth, Georg Kolbe, August Macke, Max Liebermann, Ernst Oppler und Emil Orlik gezeigt. Programmhefte, Plakate und Theaterzettel visualisieren zudem das reiche Berliner Theaterleben in den Jahrzehnten um 1900. Die Ausstellung mit über 100 Exponaten von 17 internationalen Leihgebern präsentiert neuste Forschungsergebnisse und führt die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen darstellender und bildender Kunst in den Werken von Käthe Kollwitz und Künstlerkollegen vor Augen.
Es erscheint ein Katalog mit über 200 Abbildungen im Verlag Schnell und Steiner, Regensburg.
Käthe-Kollwitz-Museum Berlin
Spandauer Damm 10
14059 Berlin (Charlottenburg)
© Käthe-Kollwitz-Museum Berlin
MITLEIDSPROTOKOLL – every tear recorded
Eine Collage nach Texten von Hervé Guibert
Abschlussinszenierung von Ruben Müller (Otto Falckenberg Schule)
„Ich werde verschwinden und nichts verborgen haben.“ – Hervé Guibert (Globe, 1992)
Hervé Guibert arbeitet sich in seinen Texten, Fotografien und Dokumentarfilmen Ende der 1980er-Jahre auf einzigartige Weise an seiner Aids-Erkrankung und an der seiner Mitmenschen ab. In seinen Texten verbindet er radikale Ehrlichkeit – die Offenlegung aller Geheimnisse, das Buchführen über jede Träne – mit einer zutiefst persönlichen Selbstreflexion: Was kann es bedeuten, in aussichtslosen Zeiten zu schreiben, zu fotografieren, zu dokumentieren? Was kann es bedeuten, sich selbst schonungslos zu veröffentlichen und damit zu verewigen?
Ruben Müllers Abschlussinszenierung an der Otto Falckenberg Schule widmet sich den Texten Guiberts, die ohne Happy Ends auskommen müssen. Sie deswegen zu vergessen, ist keine Option. Welche Rolle also können sie heute im Erinnern und Träumen für unser (queeres) Leben spielen? „Mitleidsprotokoll – every tear recorded“ stellt sich dem Paradox, dass unsere Vorstellungen von einer gerechteren, freieren Zukunft aus Erinnerungen von Schmerz, Stigmatisierung und Verlust erwachsen müssen.
Mit: Julius Gruner, Elisabeth Nittka, Konstantin Schumann
Regie: Ruben Müller | Bühnenbild und Video: Chloe Kelly | Kostüm: Jacqueline Elaine Koch | Dramaturgie: Paulina Wawerla | Kostümhospitanz: Tabea Helena Tatge | Regie-/ Dramaturgiehospitanz: Emily Schuster-Woldan | Bühnenbildhospitanz: Käthe Hochwimmer
9. Mai 2026, 19:30 Uhr
Werkraum der Münchner Kammerspiele,
Hildegardstr. 1
Fotografie: © H.G. Berger
Eine Collage nach Texten von Hervé Guibert
Abschlussinszenierung von Ruben Müller (Otto Falckenberg Schule)
„Ich werde verschwinden und nichts verborgen haben.“ – Hervé Guibert (Globe, 1992)
Hervé Guibert arbeitet sich in seinen Texten, Fotografien und Dokumentarfilmen Ende der 1980er-Jahre auf einzigartige Weise an seiner Aids-Erkrankung und an der seiner Mitmenschen ab. In seinen Texten verbindet er radikale Ehrlichkeit – die Offenlegung aller Geheimnisse, das Buchführen über jede Träne – mit einer zutiefst persönlichen Selbstreflexion: Was kann es bedeuten, in aussichtslosen Zeiten zu schreiben, zu fotografieren, zu dokumentieren? Was kann es bedeuten, sich selbst schonungslos zu veröffentlichen und damit zu verewigen?
Ruben Müllers Abschlussinszenierung an der Otto Falckenberg Schule widmet sich den Texten Guiberts, die ohne Happy Ends auskommen müssen. Sie deswegen zu vergessen, ist keine Option. Welche Rolle also können sie heute im Erinnern und Träumen für unser (queeres) Leben spielen? „Mitleidsprotokoll – every tear recorded“ stellt sich dem Paradox, dass unsere Vorstellungen von einer gerechteren, freieren Zukunft aus Erinnerungen von Schmerz, Stigmatisierung und Verlust erwachsen müssen.
Mit: Julius Gruner, Elisabeth Nittka, Konstantin Schumann
Regie: Ruben Müller | Bühnenbild und Video: Chloe Kelly | Kostüm: Jacqueline Elaine Koch | Dramaturgie: Paulina Wawerla | Kostümhospitanz: Tabea Helena Tatge | Regie-/ Dramaturgiehospitanz: Emily Schuster-Woldan | Bühnenbildhospitanz: Käthe Hochwimmer
9. Mai 2026, 19:30 Uhr
Werkraum der Münchner Kammerspiele,
Hildegardstr. 1
Fotografie: © H.G. Berger
THOMAS-SIEDHOFF-PREIS
Der Thomas-Siedhoff-Preis ist der weltweit einzige Nachwuchspreis im Bereich Musical und wird jährlich von der Theaterakademie August Everding vergeben. Er ist mit 3.000 EUR dotiert und wird von der Richard Stury Stiftung finanziert. Der Preis würdigt den Fleiß und das Engagement, die Vielseitigkeit und das Talent von herausragenden Studierenden im Master-Studiengang Musical der Bayerischen Theaterakademie August Everding.
Preisträger im Jahr 2026 ist TILLMANN SCHMUHL – Absolvent des Studiengangs Musical der Theaterakademie August Everding.
Der Nachwuchspreis trägt den Namen des 2020 verstorbenen Theater- und Literaturwissenschaftlers Dr. Thomas Siedhoff, der mit seinen Forschungen und Publikationen maßgeblich zur akademischen Bestandsaufnahme und kreativen Weiterentwicklung des Genres Musical beigetragen hat. Sein 2007 erschienenes Handbuch des Musicals ist das Standardwerk zum großen Thema Musical im internationalen Kontext
Das Foto zeigt die Verleihung des Thomas Siedhoff Preises in der Theaterakademie August Everding am 20.02.2026. V. l. n. r.: Marco Beck (Absolvent des Studiengangs Musical), Lars Gebhart (Künstlerischer Direktor), Prof. Marianne Larsen (Leiterin des Studiengangs Musical, TILLMANN SCHMUHL (Preisträger des Thomas Siedhoff Preises), Thomas Maria Peters (Schauspieler und Regisseur), Christoph Weinhart (Musikalische Studiengangsleitung) und Dr. Helmut Hess (Richard Stury Stiftung, Stifterin des Thomas Siedhoff Preises).
© Lioba Schöneck
Der Thomas-Siedhoff-Preis ist der weltweit einzige Nachwuchspreis im Bereich Musical und wird jährlich von der Theaterakademie August Everding vergeben. Er ist mit 3.000 EUR dotiert und wird von der Richard Stury Stiftung finanziert. Der Preis würdigt den Fleiß und das Engagement, die Vielseitigkeit und das Talent von herausragenden Studierenden im Master-Studiengang Musical der Bayerischen Theaterakademie August Everding.
Preisträger im Jahr 2026 ist TILLMANN SCHMUHL – Absolvent des Studiengangs Musical der Theaterakademie August Everding.
Der Nachwuchspreis trägt den Namen des 2020 verstorbenen Theater- und Literaturwissenschaftlers Dr. Thomas Siedhoff, der mit seinen Forschungen und Publikationen maßgeblich zur akademischen Bestandsaufnahme und kreativen Weiterentwicklung des Genres Musical beigetragen hat. Sein 2007 erschienenes Handbuch des Musicals ist das Standardwerk zum großen Thema Musical im internationalen Kontext
Das Foto zeigt die Verleihung des Thomas Siedhoff Preises in der Theaterakademie August Everding am 20.02.2026. V. l. n. r.: Marco Beck (Absolvent des Studiengangs Musical), Lars Gebhart (Künstlerischer Direktor), Prof. Marianne Larsen (Leiterin des Studiengangs Musical, TILLMANN SCHMUHL (Preisträger des Thomas Siedhoff Preises), Thomas Maria Peters (Schauspieler und Regisseur), Christoph Weinhart (Musikalische Studiengangsleitung) und Dr. Helmut Hess (Richard Stury Stiftung, Stifterin des Thomas Siedhoff Preises).
© Lioba Schöneck
GEFÖRDERTE PUBLIKATIONEN
neu erschienen:
Rebecca Welkens
Die Tronie in der Druckgrafik.
Funktionen, Rezeptionen und Vermarktung vom 16. bis zum 18. Jahrhundert.
Studien zur Kunst Bd. 56
Dissertation
Böhlau Verlag, Köln 2026
Die Tronie in der Druckgrafik.
Funktionen, Rezeptionen und Vermarktung vom 16. bis zum 18. Jahrhundert.
Studien zur Kunst Bd. 56
Dissertation
Böhlau Verlag, Köln 2026
Maren Richter, Dorothea Volz (Hg.)
making THEATRE
Wie Theater entsteht
Deutsches Theatermuseum 2025
Dieses Buch erscheint als Begleitpublikation zur Ausstellung "making Theatre. Wie Theater entsteht" des Deutschen Theatermuseums. In Kooperation mit dem Residenztheater München.
making THEATRE
Wie Theater entsteht
Deutsches Theatermuseum 2025
Dieses Buch erscheint als Begleitpublikation zur Ausstellung "making Theatre. Wie Theater entsteht" des Deutschen Theatermuseums. In Kooperation mit dem Residenztheater München.
Klaus Zehelein
Unerhörte Augenblicke
Autobiographie
herausgegeben von Günther Heeg
Verlag Theater der Zeit, Berlin 2025
Unerhörte Augenblicke
Autobiographie
herausgegeben von Günther Heeg
Verlag Theater der Zeit, Berlin 2025