STRATA | Museum for the Age of Penumbra
Ausstellung der Klasse Prof. Julian Rosefeldt

In enger Zusammenarbeit mit Studierenden der Biberach School of Architecture haben Studierende der Akademie der Bildenden Künste München unter der Leitung von Professor Julian Rosefeldt eine Ausstellung konzipiert, die Relikte aus der Vergangenheit in einer imaginierten fernen Zukunft zeigt. Der schlichte Museumsbau, der diese Fundsachen aus dem Anthropozän und dem darauffolgenden „Age of Penumbra“ beherbergt, wurde unter Leitung von Professor Maximilian Rimmel gefertigt.

Ort: Hochschule für angewandte Wissenschaften | Karlstrasse 11 | 88400 Biberach
Eröffnung: Mo | 18.11.2019 | 19:00 Uhr
An diesem Abend präsentierten die Studierenden gemeinsam mit den Professoren ihre Arbeit; gleichzeitig wurde die Ausstellung eröffnet, die bis 24. November im Innenhof des Campus zu sehen ist.
Öffnungszeiten: Di. - Fr. 12:30 - 18:00 Uhr | Sa. und So. 15:00 bis 18:00 Uhr

Das Projekt wurde unterstützt von der PERI GmbH sowie von der Richard Stury Stiftung.

ERIKA MANN
Kabarettistin - Kriegsreporterin - Politische Rednerin
Ausstellung mit umfangreichem Begleitprogramm
11.10.2019 – 30.06.2020

Mit einer erstmaligen Einzelausstellung widmet sich die Monacensia im Hildebrandhaus dem Leben und Werk von Erika Mann (1905-1969), der ältesten Tochter von Katia und Thomas Mann. Im Mittelpunkt steht Erika Manns konsequentes Eintreten für Freiheit und Demokratie.
Sie verkörperte die neue Frau, schrieb launige Feuilletons, fuhr Autorennen und liebte Theaterskandale. Der heraufziehende Nationalsozialismus öffnete ihr politisch die Augen. Fortan sieht Erika Mann ihre selbst gestellte Aufgabe in der politischen Aufklärung. Mit ihrem Kabarett „Die Pfeffermühle“ feiert sie im Januar 1933 in München große Erfolge. Aber bereits im März 1933 muss das Ensemble ins schweizerische Exil nach Zürich gehen. Der kabarettistische Kampf gegen Hitler kann in vielen deutschsprachigen Ländern trotz Saalschlachten, Auftrittsverboten und Überwachung durch die Behörden bis 1936 fortgesetzt werden. Dann zwingt die politische Weltlage zur Emigration in die USA. Als politische Rednerin, Buchautorin und Kriegskorrespondentin startet Erika Mann hier eine zweite Karriere.
Aber das Ende des Krieges bringt das Aus für eine politische Journalistin, die den Kalten Krieg früh und scharf kritisiert. Auch als Nachlassverwalterin und Herausgeberin der Werke von Thomas und Klaus Mann verfolgt sie das Weltgeschehen leidenschaftlich.

Die Ausstellung präsentiert biografische Dokumente, Briefe, Manuskripte, Fotografien sowie Filmaufnahmen und Originaltöne einer bis an ihr Lebensende kämpferischen Frau, die für die Geschichte des 20. Jahrhunderts fesselnd und repräsentativ und für die Gegenwart höchst aktuell ist. Der Großteil der gezeigten Exponate entstammt dem umfangreichen literarischen Nachlass von Erika Mann, der in der Monacensia im Hildebrandhaus aufbewahrt wird.

Kuratorin: Prof. Dr. Irmela von der Lühe
Idee & Konzeption: Sylvia Schütz M.A.
Programm: Lisa-Katharina Förster M.A.

Monacensia im Hildebrandhaus
Maria-Theresia-Straße 23
81675 München

Eintritt frei

Geförderte Publikationen,
eben erschienen:
Martin Lau
Hanns von Gumppenberg (1866–1928)
Ein Münchner Schriftsteller zwischen Okkultismus, Kabarett und Kritik
Dissertation
Böhlau Verlag, Köln 2019















Nino Nanobashvili, Tobias Teutenberg (Hrsg.)
Drawing Education – Worldwide!
Continuities - Transfers – Mixtures
Veröffentlichung des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München, Band 48
Heidelberg: Heidelberg University Publishing, 2019.













Eva Dolezel
Der Traum vom Museum.
Die Kunstkammer im Berliner Schloss um 1800 – eine museumsgeschichtliche Verortung.
Dissertation
Gebr. Mann Verlag, Berlin 2019
















Claudia Denk (Hrsg.)
Valenciennes' Ratgeber für den reisenden Landschaftsmaler. Zirkulierendes Künstlerwissen um 1800.
Deutscher Kunstverlag Berlin, München 2019























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